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Politische Vorstösse
Kirchensteuer-Initiative der Jungfreisinnigen
Kantonale Volksinitiative "Weniger Steuern fürs Gewerbe (Kirchensteuerinitiative)"
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Am 16. September 2011 haben die Jungfreisinnigen Kanton Zürich die kantonale Volksinitiative "Weniger Steuern fürs Gewerbe (Kirchensteuerinitiative)" zur Aufhebung der Kirchensteuerpflicht für juristische Personen (Firmen, Gewerbe, Industrie) lanciert. Mit ihr soll die Kultussteuer - eines der letzten verbliebenen Relikte aus dem Mittelalter - abgeschafft werden. Die Initiative wurde am 16. März 2012 mit 7000 Unterschriften bei der kantonalen Verwaltung eingereicht. Wir freuen uns auf den Abstimmungskampf. |
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Im Kanton Zürich müssen Firmen Kirchensteuern bezahlen, obwohl sie in der Regel weder religiös sind, noch innerhalb der Kirchgemeinde mitbestimmen können. Das ist ungerecht! Die Volksinitiative «Weniger Steuern fürs Gewerbe (Kirchensteuerinitiative)» beseitigt diesen Missstand und führt zu folgenden Verbesserungen:
Sicherung der religiösen Neutralität
Es sollen nur natürliche Personen Kirchensteuern bezahlen, die sich zu einer Kirche zugehörig fühlen und innerhalb der Kirche auch ein Stimmrecht ausüben können.
Keine Diskriminierung in Glaubensfragen
Eine Steuer zugunsten der Landeskirchen stellt eine stossende Diskriminierung anderer Glaubensgemeinschaften und Wohltätigkeitsorganisationen dar, die ohne staatliche Finanzierung auskommen müssen.
Entlastung des Gewerbes
Gewerbe, Werkplatz und Finanzplatz im Kanton Zürich werden jährlich um ca. 100 Millionen Franken entlastet. Dies schafft Kapazitäten für Investitionen und neue Arbeitsplätze.



